Archiv für die Kategorie ‘Eigenes’

Spende, wem Spende gebührt. Ein Vergleich der großen Umweltverbände (Eigentext)

Samstag, 29. Dezember 2012

Spende, wem Spende gebührt Welche Umweltorganisation hat unser Geld verdient?  Wir haben uns die Struktur der großen Umwelt- und Naturschutzverbände etwas genauer angeschaut. Natur 12-2012

Interview Naturjournalismus: „Die Leitmedien sind mit Blindheit geschlagen“(Eigentext)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Im Magazin Natur, für das ich nun schreibe, ist ein Interview aus dem Band “Umwelt Europa” online publiziert worden. Es handelt sich um ein Gespräch mit meinem Chefredakteur Martin Meister über Natur und Journalismus. Darin werden auch Fragen nach der medialen Rolle gestellt, etwa: Darf ein Journalist Mitglied eines Umweltverbandes sein? Und es geht darum, dass viele Medien womöglich eine Lücke übersehen haben: Arten und unser natürliches Interesse für sie.

(Eigentext): Die richtige Masche – die Fischerei-Serie auf GEO.de

Freitag, 07. Dezember 2012

Ein niederländisches Unternehmen bringt die nachhaltige Fischerei voran – mit neuartigen Netzen, die kleine Fische schonen und Treibstoff einsparen.

Teil der Reportage ist ein Dokumentarfilm von Ben Tepfer und Heike Rieckmann, die mit mir an Bord waren. Einfach ansehen, ein toller Film!

Und dazu gehört auch noch eine Bildstrecke, die ich fotografiert habe.

Das multimediale Special wird nächste Woche fortgesetzt…

Start einer Serie: Fischerei in Europa

Montag, 03. Dezember 2012

Ich produziere für GEO.de gerade eine ganze crossmediale Reihe zur Überfischung in Europa:

Fischerei in Europa. Warum die EU-Bestände bedroht sind. Was die Forschung weiß. Welche Lösungen es gibt. GEO.de hinterfragt die Überfischung in einer sechsteiligen Reihe – multimedial und aus verschiedenen Perspektiven. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, die Leitbild der Fischereireform ist.

Ein erster Text ist online gegangen. Hier eine Zusammenfassung:

The article „Fischereipolitik in der Krise“ (fishery politicis in crisis), published on November 30th on geo.de, summarizes the main conflicts and problems of Europe’s fishery policies during the last 30 years. The idea is to explain the formal structure of this policy field as well as to look behind its scenes since this is rarely done in media. The key question, how such a political disaster could have happened under the eyes of the public and in spite of numerous scientific warnings and studies, is answered with the help of historical back steps, expert quotes and subjective explanations of the author, too. Finally, the article touches various other fishery topics such as MSY (as a science topic) and aquaculture (as an economical issue) in order to prepare a whole multidimensional serial on GEO.de about fisheries in Europe and worldwide. The package has six parts and works with different elements such as videos, audios, photo reports, interviews and infoboxes.

Eigenes Projekt: Telling sustainability – wie Medien Nachhaltigkeit neu erzählen und denken können

Montag, 03. Dezember 2012

Unsere Weiterbildungsagentur dasumweltinstitut startet anlässlich der Aktivitäten, in die wir zum Thema „Nachhaltigkeit, Umwelt und Journalismus“ eingebunden sind, das offene Entwicklungsprojekt “telling sustainability” zur Frage, wie Journalisten das (vermeintlich) sperrige Thema „Nachhaltigkeit“ neu greifen und vor allem auch erzählen können.

Das Projekt ist experimentell und explorativ angelegt und daher offen für jede Anregung und Teilnahme. In diesem Sinne sind wir neugierig und dankbar für alle Reaktionen oder Engagements!

Bildstrecke: Hardangervidda (Eigenprodukt)

Montag, 12. November 2012

Auf unseren internationalen GEO-Seiten läuft eine Bildstrecke von mir. Sie besteht aus Aufnahmen, die ich bei Wanderungen (2008/2012) über die norwegische Hochebene der Hardangervidda gemacht habe. Zu sehen etwa auf unseren bulgarischen Seiten.

Im Reich der Bären (Eigentext)

Donnerstag, 06. September 2012

Die Finnmark von Orsa in Schweden ist eines der besten Bärenreviere in Skandinavien. Ein deutsches Paar erforscht die Raubtiere und führt Besucher tief in ihr Reich hinein. Mehr bei Merian.de

In eigener Sache: Landschaftsgedichte

Mittwoch, 11. Juli 2012

Es gibt innere und äußere Landschaften. Letzte führen zu ersten und umgekehrt. In dieser Wechselbeziehung sind in den letzten Jahren einige Verse entstanden, die ich in einem kleinen Verlag als Band veröffentlicht habe (Schmallert. Innere und äußere Landschaftslyrik. Bad Schwartau 2012). Die Zeilen gibt es hier zum Download in der Hoffnung, sie schaffen neue Eindrücke und Bilder, die normalsprachlich abwesend bleiben.

Zwei neue Fachartikel zum Umweltjournalismus im Medium Magazin

Donnerstag, 05. Juli 2012

Diese beiden Texte sind von mir  und Marie-Luise Braun gerade erschienen:

# Es grünt so grün. Nachhaltige Themen besetzen in der Medienlandschaft eine eigene Nische. Doch das Know-how von Fachjournalisten fehlt oft. In: Medium Magazin 7/8 2012, S. 48-51.

# Medien in Grün. Steckbriefe nachhaltiger Online- und Printmedien. In: Medium Magazin 7/8 2012, S. 52.

Fachartikel zur Ausbildungsituation im Umweltjournalismus

Dienstag, 03. Juli 2012

Gerade ist der neue Umweltjournalist mit einem Artikel zum Lüneburger Studienprogramm „Nachhaltigkeit und Journalismus“ geschrieben, den ich zusammen mit Marie-Luise Braun und Daniel Fischer verfasst habe: Wieder gefragt. Studien und Fortbildungen für Umweltjournalisten. Umweltjournalist 1/2012, S. 16.

Woher kommt eigentlich unser Hausgarten? Von Karl dem Großen…

Montag, 04. Juni 2012

Wir gärtnern ja jetzt, und da ist mir eingefallen, dass ich einmal einen Artikel über die Ursprünge unsere Hausgartens gemacht habe, der u.a. im Kölner Stadtanzeiger lief:

Pflanzenfreunde arbeiten nach einem 1200 Jahre alten Regelwerk. Karl der Große war ein Ökobauer. Er hat die Wurzeln für den heutigen Hausgarten gelegt.

Aachen – Sein Ruf als erster europäischer Staatsmann ist unbestritten. Doch dass der Frankenherrscher Karl der Große (768-814) den modernen Gartenbau begründet hat, wissen die wenigsten. Karl ließ ein botanisches Register erstellen, aus dem sich der Hausgarten von heute entwickelte. „Jeder Gärtner habe auf dem Dach den Hauswurz stehen“, heißt es Karls Hofgüterordnung. „Als magische Pflanze sollte der Hauswurz vor Blitzen schützen. Deshalb wächst er noch heute auf Bauernhöfen“, sagt Biologe Karl Josef Strank.

Strank ist Geschäftsführer des Freundeskreises Botanischer Garten Aachen. Auf einem Hofgut vor der Stadt hat der Freundeskreis auf 1000 Quadratmetern den „Karlsgarten“ anhand historischer Quellen nachgebaut. „Wir wollen zeigen, wo unser Hausgarten seinen Ursprung hat“, sagt der Biologe. Von niedrigen Hecken eingefasst, schlängeln sich enge Pfade vorbei an geometrisch angeordneten Beeten. Buchen rahmen das Grün ein. Überall im Frankenreich wurden Gärten nach Karls Gebrauchsanweisung geschaffen… Weiter geht es beim KStA.

 

 

Urbanes Gärtnern – unser Auftakt mit der neuen Ackerparzelle

Donnerstag, 31. Mai 2012
Gestern Abend bin ich nach der Arbeit zum ersten Mal zur Ernte losgefahren – ein tolles Gefühl. Auf der A 7 nach Norden war zwar Stau, und die Arbeit saß noch tief im Kopf. Aber als wir dann am Schäferhof bei Appen ankamen, in dieser grünen Idylle inmitten von Feldern und kleinen Wäldchen, war alles wie weggeblasen.

Denn die „Jungpflanzen-Ausgabe“ stand auf dem Plan: Gieskannen und Harken aus dem Bauwagen besorgen, Setzlinge in eine Kiste, die am Tor zu den Äckern steht, dann rüber zu unserer neuen Ackerparzelle, die wir nach langem Warten endlich bekommen haben. Nachschauen im Beete-Plan, wo noch Platz ist. Und dann Wässern und Mulden graben für Kohlrabi, Salat, Grünkohl und Sellerie. 10 Minuten warten, Pflanzen einsetzen.

Dazwischen: den ganzen anderen Städtern zuschauen, die sich aufgemacht haben, um ihren eigenen kleinen Acker zu bestellen. Den Vögeln zuhören, die an diesem Abend alles gaben – vom Kanadagänse-Konzert am nahen See bis zum Krähengekrächze vom Waldrand. Ein Storch flog über uns hinweg. Und der Abend verflog unbemerkt. Zum Schluss hatten ich und Adrian, unser Nachbar, der mit seiner Freundin eine 1,5 x 25 Meter-Acker gleich neben unserem hat, dreckige Hände und ein breites Lächeln im Gesicht sitzen. Denn unverhofft waren da erste dicke Radieschen zum Mitnehmen – und glänzende, seltsam feste Salatblätter unserer eigenen Salatköpfe. Ein gutes Gefühl kam auf.

Mit dabei im Projekt “Erntezeit”

Möglich macht das das Projekt „Erntezeit” von Jule und Henry Vickery. Sie vermieten für ein Jahr die Ackerparzellen für 160 Euro an pflanzwütige Freizeitgärtner wie wir, die das Feld nur bestellen müssen. Gesät wird vorher – mit Ausnahme der Wunschreihen, die man hat.

Letztlich wachsen da jetzt so viele Gemüsesorten, dass ich mir nicht mehr viele andere vorstellen kann. Alles Bio und mit einem durchdachten und charmant erklärten Konzept dahinter – zu lesen gibt es mehr auf der Erntezeit-Website – und in diesem Blog immer dann, wenn wir auf dem Acker waren. Da wird es dann darum gehen, wie toll ein solcher Acker auch für Kinder ist. Denn wir waren mit unserer 16 Monate alten Tochter schon am vergangenen Wochenende kurz da – und  sie hatte sofort zwei Gießkannen in der Hand und wollte loslegen.

Und ich werde auch einmal die Mitgärtner in den Blick nehmen, die teils schon recht viel Erfahrung haben. Oder gar keine. So, wie wir. Es hilft nur bedingt, wenn die Eltern zu Hause schon immer viel gegärtnert haben, und man das selbst in jungen Jahren irgendwie mitmachen musste/wollte. Vieles ist verflogen. Oder man denkt, wie ich, aus der Theorie heraus, es doch noch zu können. Von wegen! Erst wässern? Was ist nun Grünkohl? Wie war noch mal der Abstand für die Setzlinge?

30 Zentimeter für den Salat, stand in der Anleitungs-Mail, die wir urbanen Grünland-Fans vorher bekommen haben. Zur Sicherheit. Und in der Tat, es war eine gute Hilfe für den Start der Erntezeit, die schon jetzt ein bisschen glücklich macht.

Wunder am Himmel: Greifvögel beobachten – ein paar Tipps

Dienstag, 22. Mai 2012

Es ist einfach immer wieder ein besonderes Schauspiel, wenn ein Mäusebussard an einem warmen Tag die Thermik nutzt und sich langsam in die Höhe hinauftragen lässt. Das können wir jetzt in diesen schönen Tagen bei klarem Wetter oft beobachten. Und nicht nur der Bussard, einer der häufigsten Greifvögel, zeigt sich über Feldern, Wäldern und oft auch am Rand von Autobahnen. Auch Turmfalken kann man erspähen, an größeren Gewässern auch mit etwas Glück den schwarz-weißlichen Fischadler oder sogar, vor allem in Nord- und Ostdeutschland, den wieder erstarkten Seeadler mit seinem mächtigen Schwingen.

Ich bin am Wochenende durch Nordwestmecklenburg gefahren, und dort, in der teils noch recht gut erhaltenen, von Bäumen und Büschen durchzogenen Feldflur, war einiges zu sehen: Bussarde, Falken, ein Fischadler. Und es gab einen Rotmilan, der wegen seiner v-förmigen Kerbe im Schwanz auch Gabelweihe heißt. Er kommt nur in Europa vor, und rund die Hälfte seines Bestandes lebt in Deutschland. Für diesen Vogel haben wir also eine besondere Verantwortung. Der dunklere Schwarzmilan ist kleiner und hat einen schwächer gekerbten Schwanz. Er kommt oft an Gewässern und Augebieten vor wie etwa dem südhessischen Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue – eine amazonashafte Wasserlandschaft mit dichten Wäldern und wunderbaren Streuobstwiesen. Der Schwarzmilan ist hier das Wappentier.

Gut sind frisch gemähte Wiesen

Am besten begibt man sich zur Greifvogelsuche mit Fernglas und Bestimmungsbuch auf Anhöhen nahe großer Felder oder Wiesen. Gute Orte sind auch frisch gemähte Wiesen und abgeerntete Felder, weil Beutetiere hier leicht zu sehen sind. Turmfalken zum Beispiel sind typische Feldjäger. Meist stehen sie flatternd über einer Stelle und schauen nach Beute. Greifvögel können zu jeder Jahreszeit beobachtet werden. Im Herbst ziehen manche Arten in Schwärmen gen Süden. Und zur Balzzeit im Frühjahr führen Bussarde und Milane ihre Kunststücke am Himmel vor: Saltos und scharfe Kurven. Manche Tiere übergeben sich im Flug sogar Beute. (weiterlesen…)

Grüne Spurensuche in der Kindheit (Eigentext)

Mittwoch, 29. Februar 2012

Was begeistert Kinder an der Natur? Wie sehen sie sie, wer lässt sie sehen? Für die Suche nach Antworten hat sich unser Autor auf eine Reise in die eigene Kindheit begeben. Mehr bei der Deutschen Welle

‘Wir brauchen wandernde Schutzgebiete’ (Eigentext, Deutsche Welle)

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Volker Homes, Artenschutzleiter beim WWF Deutschland, erklärt im Gespräch mit Global Ideas, wie sich Afrikas Nationalparks dem Klimawandel anpassen müssen, um Menschenaffen besser zu schützen.

Was gebraucht wird: Visionen für Europa!

Freitag, 08. Juli 2011

Derzeit sind viele Artikel über die Krise der EU zu lesen, teils sogar über ihr Ende. Die Lage ist ja auch sehr ernst. Aber statt die EU publizistisch abzuwickeln, sollte man fragen, wie sie sich die EU weiterentwickeln kann. In einem Projekt für die Deutsche Welle habe ich EU-Experten 2008 darum gebeten, zeitlose Euro-Visionen aufzuschreiben. Sie eröffnen eine andere Perspektive auf die EU, stehen im Gegensatz zu den aktuellen Abgesängen und machen klar: Wir brauchen mehr Europa und teilweise eine andere EU. Spannend ist etwa der Text von Ulrich Beck. Er begreift den Klimawandel als Chance für die EU, ein neues globales Politikmodell zu entwickeln.

Klimawandel ist ein Problem, das die jüngeren Generationen (besonders in Europa) persönlich wie politisch sehr ernst nehmen. Zwar ist die Klimaveränderung zunächst und vor allem eine schreckliche Gefahr für die Menschheit, sie eröffnet aber auch eine wunderbare Chance, die Politik in kollektiveres Handeln zu verwandeln. Die EU verdient sicherlich ein Lob für ihre wegweisenden Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel; dort könnte sie weltweit eine Führungsrolle übernehmen, hat sie doch die Möglichkeit, einen Paradigmenwechsel in der Globalpolitik zu bewirken.

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Blog auf GEO.de: Ökoströmung

Dienstag, 17. Mai 2011

Mit dem Blog “Ökoströmung” auf GEO.de, mit dem die Kategorie „Gesellschaft“ von euroreporter noch weiter gestreut wird, beginnt eine neue Suche nach grünen Spuren. Denn es scheint, als wenn es immer mehr werden. Und als ob aus dem Nischenthema Umweltschutz eine breite gesellschaftliche Strömung wird – die Ökoströmung. (weiterlesen…)

Gute Nachrichten, bitte! (Eigentext)

Dienstag, 19. April 2011

Wie können Menschen für Umweltschutz motiviert werden? Indem Lösungsansätze öfter diskutiert werden, sagen Wissenschaftler – und erzielte Erfolge. Doch das sind nur zwei Strategien. Mehr bei Geo.de.

Kiews marodes Energiekonzept (Eigentext)

Montag, 04. April 2011

Kiews marodes Energiekonzept. Kaum ein europäischer Staat verschwendet so viel Energie wie die Ukraine. Deutsche Welle Online 2-11

Seminar Osteuropa

Donnerstag, 24. März 2011

Im Seminar “Osteuropa-Berichterstattung” der Friedrich-Ebert-Stiftung sind noch Plätze frei. Für einen überschaubaren Teilnahmebetrag gibt es hier

# einen guten Einstieg in das Thema

# wertvolle Recherchehilfen – und Adressen – auch zur Auslands und Europarecherche generell

# Diskussionen mit Fachjournalisten und Korrespondenten

# Tipps zum Themenverkaufen