Archiv für die Kategorie ‘Europa-Journalismus’

Neue Links zur Europarecherche

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich bin gerade mit einer Journalistengruppe in Brüssel und habe dafür neue Links zur Recherche gesammelt:

EU- Medienquellen

# Das wichtigste Weiterbildungs-Institut: European Journalism Centre

# Europäischer Radioverbund, Themenfundgrube: Euranet

# Europäische Presse-Suchmaschine: Search Europa

# RSS-Fees, gesammelt: eufeeds – over 1000 newspapers

# Europäischer Alltag in Frageform: Europa Mobil

# Europa und Journalismus-Forschung: European Journalism Observatory

# Datenbank Medienlandschaft: Media_landscape

# Preis: eujournalist-award.eu

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Europafondus

Montag, 13. Februar 2012

Nicht ganz neu, aber gerne mal übersehen: Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen wahren Datenschatz zur EU parat. Für Hintergründe einfach gut. Auch die Publikationen sind sehr vielfältig.

Neuer EU-Dienst der dpa

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Das Feld der Fachinformationen wächst ja in der Verlagsbranche rasant. Jetzt steigt die Deutsche Presseagentur mit einem bisher einzigartigen Service ein: ein Infodienst zur EU-Poliitk für Entscheider. Bisher gibt es an ähnlichen Angeboten nur die (kostenlosen) Nachrichten von Euractiv Deutschland. Der Fachdienst Meedia schreibt:

Neuer Fachdienst für Politiker, Manager und Interessensvertreter: Mit dpa Insight EU startet die Deutsche Presseagentur einen Informationsservice, der die EU-Politik und ihre Hintergründe verständlich aufbereiten soll. Aufgebaut wird das neue Redaktions-Team in Brüssel von Joachim Weidemann, dem ehemaligen Chef der Georg von Holtzbrinck-Journalistenschule.

Mit dem neuen Angebot will die dpa “einer wachsenden Nachfrage aus Politik und Wirtschaft” Rechnung tragen, “Chancen und Herausforderungen politischen Maßnahmen der EU früher zu erkennen und aufzubereiten.”"Ich freue mich sehr, dass wir in Joachim Weidemann einen ausgewiesenen Kenner der EU-Thematik für unser neues Projekt gewinnen konnten”, kommentiert der dpa-Geschäftsführer Michael Segbers. “Das neue Angebot bietet unseren Kunden aus Wirtschaft und Politik zusätzliche entscheidungsrelevante Informationen und ergänzt damit ideal unsere sogenannten Select-Dienste. dpa Insight EU ist ein neues Geschäftsfeld, auf dem wir unsere Kernkompetenzen ausspielen können: die zuverlässige Beschaffung und fachlich qualifizierte Bewertung von Informationen sowie eine auf den jeweiligen individuellen Bedarf abgestimmte Steuerung des Informationsflusses.”

Der neue EU-Informationsdienst wird ab Januar 2012 verfügbar sein.

Europäisches Journalistenzentrum

Montag, 05. April 2010

Sehr nützlich für die EU-Recherche und die Erkundung fremder Medienlandschaften ist die Site des Europäischen Journalistenzentrums in Maastricht. Es lohnt sich, hier einmal längere Zeit zuzubringen. Auch wegen des Tools EU4journalists, das die EU-Berichterstattung für Heimatredakteure erklärt.

Linksammlung: EU- und Auslandsrecherche

Montag, 29. März 2010

Ausgehend von dem Vortrag zur Auslands- und Europarecherche, den ich gestern in Hamburg bei der Fact-Checker-Tagung des Netzwerks Recherche gehalten habe, stelle ich einen Überblick über wichtige Adressen  für die Onlinerecherche zur Verfügung. Dies soll Auftakt dafür sein, die Sammlung stettig zu erweitern und damit ein fortlaufend wachsendes Kompendium zur Europa- und Auslandsrecherche zu schaffen. Eingeflossen sind die Erfahrungen meiner journalistischen Arbeit in den letzten Jahren sowie der wissenschaftlichen Recherchen in der Europapolilitk. Es folgt nun hier die Linksammlung, aber auch als eigener Link rechts in der Leiste. (weiterlesen…)

Gute Quelle: EU-Blog der FTD

Dienstag, 01. Dezember 2009

Kompetent und oft informiert die Financial Times, das Brüsseler Leitmedium schlechthin, in ihrem EU-Blog über die europäische Aktualität. Hier gibt es Informationen, die nicht in der Zeitung stehen, die weitere Perspektiven eröffnen.

Peis für junge europäische Journalisten

Montag, 16. November 2009

Die Generaldirektion Erweiterung der EU-Kommission schreibt wieder ihren Preis für Nachwuchsjournlisten aus. Einsendungen werden vom 20.10. 2009 bis zum 28.2.2010 entgegen genommen. Hier die Beschreibung: (weiterlesen…)

Recherche: Auslandskontakte

Samstag, 14. November 2009

Ein sehr gutes Tool für die Experten- und Kontakt-Suche im Ausland ist die Seite “Länderkontakte“. Sie ist ein “(…) Verzeichnis mit etwa 40.000 Kontaktstellen deutscher und ausländischer Vertretungen, Verbindungsbüros und Informationsstellen aus den Bereichen Politik, Aussenwirtschaft und Banken, Kulturaustausch, Bildung, Medien, Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe, Menschenrechte, Wissenschaft und Forschung, Tourismus, Umwelt-, Natur- und Artenschutz und vieles mehr.”

Online-Magazin Presseurop.eu

Samstag, 14. November 2009

Noch nicht weit bekannt ist das mehrsprachige, von einer eigenen Redaktion erstellte Magazin “Presseurop.eu”. Es bietet eine umfassende Berichterstattung zu EU-Themen und wird von einem Zusammenschluss mehrerer Medien, u.a. des Courrier International, getragen.

Recherche: EU who is who?

Samstag, 14. November 2009

Wer macht bei der EU was, ich habe einen Namen, aber keine Telefonnummer? Bei solchen Fragen hilft das Who-is-Who-Portal der EU.

Europaparlament versagt als Kritiker

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Eine Resolution gegen die Medienmacht Berlusconis und seine Behandlung der journalistischen Zunft – eigentlich wäre hierfür doch eine klare Mehrheit des Europaparlaments zu erwarten gewesen. Also ein klarer Standpunkt der Kammer, die sich als Wächter der Demokratie und Förderer der Pressefreiheit sieht. Doch weit gefehlt: In der europäischen Volksvertretung stimmten zwar 338 Abgeordnete für den Antrag – doch ebensoviele dagegen. Warum? Waren der ewige Konsenszwang und die fehlende Politisierung der EU-Politik Grund dafür, dass sich so viele Abgeordnete nicht zu dieser – absolut nötigen und gerechtfertigten – Kritik durchringen konnten? Oder parteipolitische Rücksichtnahme? Beides trifft wohl zu, denn vor allem die Konservativen stimmten dagegen. Doch was sagt das über deren demokratische Grundhaltung aus? Und generell: Die Chance, auf der EU-Ebene endlich ein Zeichen gegen die italienische Plutokratie und ihre Auswüchse zu setzen, wurde wieder vertan. Das Parlament hat es versäumt, dort als Korrektiv zu wirken, wo es wirken kann und sollte: im Fundament der Demokratie, zu dem die Pressefreiheit gehört. Die Abstimmung ist ein Armutszeugnis für die EU-Volkskammer.

Europäischer Journalistenpreis für GEO

Dienstag, 20. Oktober 2009

GEO-Redakteurin Ines Possemeyer hat mit ihrer aufwendigen Reportage, in der sie aufstrebende Regionen in Europa vorstellt, den Journalistenpreis des Europäischen Parlaments gewonnen. Der Text zeigt in der Tat auf beeindruckende Weise, welches Innovationspotenzial in europäischen Regionen steckt – und dass es sich lohnt, sie als Akteur der europäischen Integration stärker in den Blick zu nehmen.

Europäisches Presseportal

Mittwoch, 24. Juni 2009

Es gibt Konkurrenz für Eurotopics: Die EU hat ein neues mehrsprachiges Presseportal gelauncht, wo Artikel mit europäischem Bezug aus mehr als 250 europäischen Zeitungen in zehn Sprachen übersetzt ins Netz gestellt werden – ein neues Stück paneuropäische Öffentlichkeit im Internet. Das Portal Presseurop ist Teil der Kommunikationsoffensive von Kommissarin Wallström – ebenso wie Euranet im Radio-Bereich und das geplante EU TV Net für den TV-Sektor. Der private Mediensektor ist in der Krise, und die EU expandiert? Offenbar sind derlei Angebote, wie auch Eurotopics zeigt, nur öffentlich zu finanzieren. Eine Überlegung, die die derzeitige Debatte um staatliche bzw. öffentliche Presseförderung antreiben könnte. Denn gerade auf die ohnehin unterentwickelte EU-Berichterstattung wirkt sich die Medienkrise 2 fatal aus; vor allem auch auf die Regionalpresse. Das ist eines der grundlegenden Ergebnisse meiner gerade fertig geschriebenen Dissertation.

Fotografie

Mittwoch, 27. Mai 2009

Pressefotografische Grundlagen habe ich an der Journalistenschule in Tours und im Volontariat gelernt. Ich fotografiere Fotostrecken vor allem, wenn ich Naturreportagen mache. Hier einige Beispiele:

# Angeln auf den Lofoten (Norwegen)

# Wandern auf der Hardangervidda (Norwegen)

# Im Wald mit Braubärenforschern (Schweden)

# Fischfang auf dem Schollenkutter (Dänemark)

Euro-Vision: die Debatte um die Zukunft Europas

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Es ist Zeit, wieder europäische Visionen zuzulassen und eine echte Zukunftsdebatte zu führen. Die Deutsche Welle will den Europa-Diskurs mit einer Serie von Gastbeiträgen neu beleben, die ich über den Sommer für die Online-Redaktion umgesetzt habe. Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft zeichnen ihre Bilder eines neuen Europa – frei von konkreten Vorgaben. Sie formulieren ihre eigene “Euro-Vision”: neu und grundsätzlich – mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Mehr bei DW-WORLD.DE

Naturschutz und weitere Themen

Montag, 26. Mai 2008

Bericht: Roter Teppich für wilde Rückkehr. Sie waren fast ausgestorben, dank aufwendiger Schutzprogramme kommen sie zurück: Biber, Wölfe, Elche. GEO Special 2/2012

Essay: Die Suche nach den grünen Wurzeln. Wie gewinnen wir ein Verhältnis zur Natur? Was fördert, was hemmt die Beziehung zur Umwelt? GEO.de 3-2012

Bericht: Streit um den Riesendamm. Umweltschützer kritisieren Alaskas Pläne für den achtgrößten Staudamm der Welt. GEO.de 3-2012

Interview: „Wir brauchen wandernde Schutzgebiete“ Volker Homes, Artenschutzleiter beim WWF Deutschland, erklärt im Gespräch mit Global Ideas, wie sich Afrikas Nationalparks dem Klimawandel anpassen müssen. Deutsche Welle 1-2012

Porträt: Die “Mutter der Bäume” ist tot – Die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai wurde verfolgt, geschlagen, festgenommen. Und erreichte doch, dass Afrikaner 40 Millionen Bäume pflanzten. GEO.de 12-2011

Bericht: Serengeti – bedrohte Ikone. Tansania plant eine Überlandstraße durch die Serengeti, einen der bekanntesten Nationalparks der Welt. Mehr bei Deutsche Welle online 12-10.

Bericht: Tierische Migration. Elche wandern nach Deutschland ein. GEO 12-09

Bericht: Schwarz-gelbe Saat. Wie hält es die neue Regierung mit der Gentechnik?  GEO 1-10

Porträt: Der Albatros – Vogel der Extreme. GEO International 5-09

Hintergrund: Deutschland – ein Reich der wilden Tiere. Das Artensterben nimmt zu, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Deutsche Welle Online 5-2008

Kommentar: Deutschlands grüne Versäumnisse. Bei der UN-Naturschutzkonferenz feiert sich Deutschland als umweltpolitisches Musterland. Dennoch gibt es Mängel, über die kaum diskutiert wird. Deutsche Welle Online 5-2008

Analyse: Zur Lage der Natur im 16-Länder-Staat. GEO 5-08

Hintergrund: Verwirrung an der Ladentheke. Wert der Öko-Siegel. Deutsche Welle 1-08

Report: Rückkehr der Riesen. Das Wisent-Projekt im Rothaargebirge. Kölner-Stadtanzeiger, Taz 3-07

Hintergrund: Der Elch kehrt zurück. Netzzeitung 3-07 (dpa)

Service: Jäger der Lüfte. Greifvögel lassen sich im Herbst gut beobachten. Kölnische Rundschau (dpa) 9-06

Bericht: Wildtiere beobachten ist nicht schwer. Tipps für die Pirsch. Bonner Generalanzeiger (dpa) 6-06

Interview: Hartmut Vogtmann (Bundesamt für Naturschutz) zur Artenschutzpolitik. Umweltjournal.de 6-06

Bericht: Baumeister mit Überbiss. Der Biber ist wieder heimisch. Bonner General-Anzeiger (dpa) 3-06

Artenporträt: Die Äskulapnatter. Frankfurter Rundschau (WWF) 9-05

Hintergrund: Wenn die wilden Tiere kommen. Wolf, Luchs und Elch kehren zurück. Süddeutsche Zeitung 8-05

Hintergrund: Kein Sex im Flussbett. Die Perlmuschel ist vom Aussterben bedroht. Süddeutsche Zeitung 8-05

Artenporträt: Der Schwarzstorch. Frankfurter Rundschau ( WWF) 8-05

Bericht: Ran an die Maus. Nordrhein-Westfalen feiert die Europäische Fledermausnacht. Neue Ruhrzeitung 8-05

Bericht: Wildtiere entdecken die Städte. Lausitzer Rundschau (dpa) 7-05

Reportage: Eifelbäche werden von “Fesseln” befreit. Kölner Stadtanzeiger 7-05

Bericht: Der Luchsberater kommt in die Eifel. Taz 6-05

Report: Im Wilden Westen. Die Eifel wird zur Heimat der Raubtiere. Neue Ruhrzeitung 6-05

Report: Schönheiten am Wegesrand. Nordhrein-Westfalen ist Orchideenland. Neue Ruhrzeitung 5-05

Bericht: Die Spur der Wildkatze. In Deutschland erholen sich die Bestände langsam. Süddeutsche Zeitung 2-05

Report: Baldrianbeutel für den Eifeltiger. Die Eifel ist das katzenreichstes Mittelgebirge. Taz 2-05

 Weitere Wissenschaftsberichte

Ein Neurostimulator soll das lästige Klingeln im Ohr abstellen. GEO International 2-10

Auferstanden in 3D. Archäologen bauen das antike Ephesos am Computer auf. Stern.de 2-10

Mit Musik ausgedrückte Emotionen werden weltweit gleich verstanden. GEO International 12-09

Report: Das Ohr zur Welt. In Asien und Afrika boomt der Handy-Markt. „Konsum-Ethnologen“ erforschen die Wünsche der neuen Kunden. GEO International 11-09

Forscher haben in Süddeutschland eine Frauen-Skulptur ausgegraben. GEO International 10-09

Deutsche Forscher lösen das Rätsel um den Farbverlust im Haar. GEO-International 7/09

Ein Hormon gegen den Knochenschwund. GEO-International 6/09

Interview: Der Fußballschuh-Forscher Ewald Hennig. GEO-International 5/09

Des Fischers knüpfender Helfer

Montag, 12. Mai 2008

Unser Bild der Fischerei ist vom Meer geprägt und den Arbeiten an Bord samt aller ihrer Instrumente, seien es Winden, Seile, Förderbänder oder Netze. Doch hinter diesen Werkzeugen stehen eigene, hochspezialisierte Industriezweige, deren Produktionsweisen kaum bekannt sind. Denn sie sind nur Zulieferer sind für die Trawler auf See. Wir haben im dänischen Thyborøn einen Zulieferer besucht, ohne den aber nichts geht: Netzmacher wie Ruby Flemming entwerfen die Fanggeräte für die Kutter – in enger Absprache mit den Kapitänen und Fischereimanagern. Die Netze, so erzählt Flemming, sollen immer leichter und gleichzeitig stabiler sein. Um Treibstoff zu sparen und dennoch haltbar zu sein.

 

Von Torsten Schäfer (Text und Fotos)

1 Kutter in der Nordsee fischen mit zunehmend leichteren Netzen, die aus speziellen Kunststoffen gefertigt sind, die Auftrieb verleihen. Und dadurch Treibstoff sparen. Auch größere Maschenweiten liegen, etwa in der Schollenfischerei, im Trend, um den Beifang zu reduzieren, also unerwünschte oder zu kleine Fische.

 

2 Einer der wichtigsten Entwickler neuer Netze sitzt im dänischen Hafen von Thyborøn: Die Firma Nordsøtrawl entwirft Geschirre, die weltweit zum Einsatz kommen – egal ob in der europäischen Schollenfischerei oder beim Tintenfischfang in den USA .

 

3 Geschäftsführer der Firma ist Ruby Flemming. Er war zwar selbst nicht auf einem Kutter, kennt aber die Arbeit der Fischer, die ihre Schiffe einen Steinwurf von seiner Firma festmachen, seit Jahrzehnten. Flemming ist ein international gefragter Netzexperte, der sich verstärkt Gedanken um die nachhaltige Fischerei macht. Das heißt auch: um weniger Beifang.

 

4 In den Hallen von Nordsøtrawl sind Seile aufgerollte, die mehrere Kilometer lang sind und schnell Platzprobleme schaffen. Daher muss jeder Schritt genau geplant werden. Der Betrieb bildet auch junge Netzmacher aus – als einer der wenigen in Dänemark.

 

5 Im Lager stapeln sich Taue und Schnüre unterschiedlichster Dicke und Beschaffenheit. Kunststoffe, oft aus mehreren Schichten zusammengesetzt, sind die Grundmaterialien, mit denen die Netze hergestellt werden. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Gewicht, Oberflächenbeschaffenheit und Reißfestigkeit. Angesagt ist derzeit das besonders leichte und feste Dyneema, das für weniger Widerstand im Wasser sorgt  - und für geringere Spritkosten und die längere Haltbarkeit des Netzes.

 

6 Mit einer speziellen Software entwickelt Flemming die neuen Netze. Stundenlang puzzelt er herum, macht sich Gedanken über Strömungsverhältnisse, Wassertiefen, Netzmaterialien sowie Anordnung und Führung des Fangsystems. Ein „Twin-Rig-System“, bei dem zwei Netze parallel fischen, fängt mehr als nur ein einzelnes Geschirr.

 

7 Es ist ein ruhiges Handwerk, dem die Männer da nachgehen. In ihrer turnhallengroßen Werkstatt basteln, messen und flechten sie still vor sich hin. Ab und an fährt der kleine Traktor vor, ruft jemand von draußen etwas herein. Wesentlich lauter…

 

8 Geht es an Bord des Schollentrawlers PD 147 zu, wo das 30 Meter lange Schleppnetz eingesetzt wird, das Flemming entworfen hat. Es hat Eisendrähte an seinen Öffnungen, die im Wasser vibrieren und die Schollen vom Meeresgrund aufschreckt. Kurz darüber fischt sie das Netz ab, das mit organgefarbenen Auftriebskörpern versehen ist (wie hier zu sehen).  Kleine Räder aus Gummi, die Flemming aus alten Reifen gebastelt hat, rollen das Geschirr über den Grund – anstatt dass es den Boden aufwühlt wie es klassische Schleppnetze tun. Und dabei Flora und Fauna schädigen.

EU-Kommunikation: Überblick bei ECREA

Montag, 12. Mai 2008

Ein äußerst umfangreiches, weniger bekanntes Portal mit Forschungs- und Medienmeldungen rund um die Themen Europa-Kommunikation und europäische Öffentlichkeit ist die Website der European Communication Research and Education Association (ECREA) in Brüssel. Hier finden sich etwa Überblicke über aktuelle Forschungsprojekte, neuere Bücher und wichtige andere Portale. Eine ähnliche ausfürliche Verlinkung kenne ich sonst nur vom European Journalism Center in Maastricht. (tos)

Recherche: Das Portal Euractiv

Donnerstag, 01. Mai 2008

Aktuelle deutschsprachige News und Hintergründe zu den Themen Europa und Umwelt liefert der anerkannte Brüsseler Fachdienst www.euractiv.com. Zum Finanzierungskonzept gehören zwar auch Sponsoren, die sich Themendossiers wünschen können. Auf die redaktionelle Unabhängigkeit legt das Team, so mein Eindruck nach einigen Redaktionsbesuchen in Brüssel, aber großen Wert. Die ausführliche Verlinkung und die eingebauten Kommentare gehören zu den Stärken der teils sehr nüchternen Berichte, die aber oft Informationen enthalten, die kaum außerhalb der Brüsseler Welt bekannt sind. (tos)