Ganz grundlegend: Hochschule, was heißt das?

Wir bieten Ihnen neues Wissen und Können sowie auch alte, bewährte Erkenntnisse an, auf deren Relevanz Sie vertrauen können. Nicht alles davon ist immer direkt anwendbar oder sofort greifbar. Vielmehr wird es auch kompliziert, mitunter gar im ersten Moment verworren und vieldeutig. Doch das ist gut so!

Denn an der Hochschule geht es auch um eine generelle, universelle Bildung im Sinne einer Erweiterung des Geistes und des eigenen Vorstellungsvermögens bezogen darauf, was gewesen ist, derzeit existiert, sein wird und auch sein kann.  Es geht dabei um eine Ausdehnung des Denkens, auch über die Fachgrenzen hinweg – im besten Sinne eines ganzheitlichen, inter- sowie transdisziplinären Lehr- wie auch Forschungsgedankens, der letztlich dem Fach der Fächer, der Philosophie, entspringt.

Um es noch anders zu fassen: Wir sind hier verantwortlich dafür, dass Sie das wichtigste Handwerkszeug für das analoge und digitale Berufsleben mitbekommen; keineswegs aber können wir Ihnen restlos alle praktischen Kompetenzen vermitteln, die Sie für die Praxis benötigen. Denn manches ist sehr grundlegend und nur von Ihnen im Selbststudium und der Heimarbeit zu erbringen wie etwa die stete mediale Fachlektüre, das tägliche Verfolgen überregionaler Medien oder das freie journalistische Arbeiten sowie Ausprobieren.

Insgesamt bekommen Sie hier sehr viel Praxis. Es muss an einer Hochschule aber auch Zeit sein (vor allem die) für Theorie, Lektüre, Reflexion und kritisch-konstruktive Diskurse. Vor allen denen müssen Sie sich in den Seminaren stellen – und es auch aushalten, wenn einmal etwas zu weit weg scheint, sich Sackgassen auftun oder Umwege nötig sind. Wir sind bestenfalls Entdeckungsorte und Diskursstellen ebenso wie Schmieden für die Praxis und Schulen für den Beruf – das aber nicht vordergründig, denn für die reine Schulung von Anwendungen sind Ausbildungsgänge, Berufsakademien und andere Modelle da.

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