Von Schecks und Scheunentoren. Erfahrungen aus Schreibkursen für Print- und Online-Debütanten (Eigentext)
In den vergangenen Jahren habe ich einige Lehraufträge gegeben und Weiterbildungsseminare gehalten, in denen Schreibwerkstätten im Vordergrund standen. Am Anfang der Angebote stand immer eine fachjournalistische Einführung, etwa in die Themengebiete Wissenschaftsjournalismus oder Klimawandel. Doch dann ging es mit den Teilnehmern, die aus der Wissenschaft kamen und Journalisten werden wollten oder sich als Studierende zum ersten Mal dem Schreiben näherten, um handfeste Themen einer Schreibwerkstatt: Stilistik, Textanalysen, Sprachdiskussionen, Einstiege und Ausstiege, Unwörter, Wissenschafts- und Behördensprache.
Dabei habe ich Klassiker vermittelt: Nominalisierungen verhindern, kurze Sätze nehmen, Adjektive dosieren, Fremdwörter möglichst vermeiden, starke Verben suchen und dergleichen. Mir ist aber im Laufe der Lehre klargeworden, dass die Teilnehmer damit nur bedingt etwas anfangen konnten und diese Grundregeln auch nicht immer zutreffen. Weil journalistische Sprache doch auch stark von ihrem Kontext abhängt. …. Mehr bei Onlinejournalismus.de
02. März 2013 um 01:59
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28. März 2013 um 06:01
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