Vietnam: Geteilte Welten

Eine andere Sache fällt mir immer wieder ein, in Gesprächen und jetzt, wo ich vom Hoteldach ganz oben auf die Stadt schaue: Die geteilten Welten, die der Turbokapitalismus hinterlassen hat und weiter teilt. Man teilt sie in drei Sphären ein: die beste mit Schulen, Krankenhäusern und anderen Stellen, die dem Militär, der Staatsspitze und hohen Beamten offen stehen; die schlechtere, die für alle offen ist, unterfinanziert, oft verschuldet, haltlose Zustände. Krankenhausbetten, in denen zwei oder drei Menschen liegen. Und dann kommt die abgeschottete Welt mit eigenen teuren Schulen, Hospitalen, Universitäten, das Privat-Vietnam, das vom Kommunismus so fern ist wie Bamberg von Battambang.  Und wir reden von Inklusion, denke ich jetzt, was hier nicht passt und zu keinem Vergleich taugt. Wir reden aber auch nicht von Hundeentführungen, die hier gerade passieren, zwei Dackel hat es erwischt eines Diplomaten. Und nicht von diesem feinen, unsichtbaren Klimawandel, der sich mit seinen Fingern von unten nähert, in die Erde geht und die Böden versalzt, weil das Meerwasser vordringt. Darüber mehr in Kürze.

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