Waldgänge

Es ist der Wald hier gleich an der Straße, wenige Schritte von uns, nur nicht am großen Weg sondern entlang eines versteckten Pfads, seine Ränder sind durchwühlt von Wildschweinen, die Kuhlen und Löcher schlagen. Kaum eine Stelle ist unberührt. Daneben fast lückenlose Bodenteppiche von Scharbockskraut, das einst gegen Skorbut half seines Vitamingehalts wegen. Der Förster hat beschlossen, den Wald hier am Rande der Straße nach Dieburg sich selbst zu überlassen. Deshalb gleiten wir mit jedem Schritt weiter hinein in eine andere Sphäre. Hier ist kein aufgeräumter Forst oder schöner Mischwald. Hier ist Wildnis. Hier tobt das frühe Jahr in Stille und Schönheit, erreichen uns Würde und Aufbruch. Alte Stämme liegen tot in den Scharbockskrautteppichen, willkürlich verteilt und so in guter Ordnung. Sie leben, sind voller Moose, schimmern in Hellgrün und dunkleren Tönen durch den feuchten Wald. Dann das Fastsmaragd der jungen Buchen, die Farbe, die sie nur jetzt haben bis in den Mai hinein. Und die dampfende Stille. Der Wald dampft leicht, der Morgen ist fast vorbei, er ist ein lichternes Dunkel, ein Grünbad, das hinten als zarte Wand endet, eine, die Fragen stellt, was nach ihr kommt. Doch jetzt stehen wir nur und schauen auf alles.

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Ein Nachhal(l)tigkeitsgedicht

Ist der Hall des Wortes
in Anhalt
bei einem Halt
nach Halle
stärker als
bei einem Halt danach?

Und wer hält
die Haltlosigkeit
nachher
nachträglich
nach?

Bevor das Hallenwort
im Nachspann
ganz verstummt
und dann
nachts nur noch
seine Agenten
das Licht darinnen sehen

 

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Züge als Themenfundgrube und Stimmungswaschmaschinen

Ich fahre viel Zug, was für die Themenfindung gut ist, weil ich höre, was Ingenieure, Bänker, Handwerker, Opernsänger oder andere Spezies so denken. Manchmal entsteht bei den Blicken aus dem Zugfenster, oder auch in den Raum dazwischen, eine  eigene Stimmung, die am äußersten Rande des normalen entsprechenden Barometers steht und sich daher nur mit Worfetzen skizzieren lässt. Etwa so:

Driftwärts (ICE)

An schalen Ufern
Züge grauen Wassers
schon gelbes Gras
Lufthauch kalt

Morgenfeucht
Rufe von weit her
Land bis zum Augenende
niemand hört
Laub und Acker

Karges Holz und Lichterflucht
Stehend reisen
vor alledem

Setzt sich
zieht herunter
sitzend sehen
voller Landschaften

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Interview Naturjournalismus: „Die Leitmedien sind mit Blindheit geschlagen“

Im Magazin Natur, für das ich nun schreibe, ist ein Interview aus dem Band “Umwelt Europa” online publiziert worden. Es handelt sich um ein Gespräch mit meinem Chefredakteur Martin Meister über Natur und Journalismus. Darin werden auch Fragen nach der medialen Rolle gestellt, etwa: Darf ein Journalist Mitglied eines Umweltverbandes sein? Und es geht darum, dass viele Medien womöglich eine Lücke übersehen haben: Arten und unser natürliches Interesse für sie.

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Im Reich der Bären

Die Finnmark von Orsa in Schweden ist eines der besten Bärenreviere in Skandinavien. Ein deutsches Paar erforscht die Raubtiere und führt Besucher tief in ihr Reich hinein. Mehr bei Merian.de

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Buddhistische Zugänge zu Umwelt und Nachhaltigkeit – selten aber gehaltvoll

Ich habe mich in den vergangenen Jahren durch einige buddhistische Werke gekämpft, vor allem Dalai Lama-Bücher, deren kluge Botschaften sich allerdings irgendwann etwas wiederholen. Immer dacht ich, dass es doch auch Verbindungen zum ökologischen Denken geben müsste, da die buddhistische Philosophie so viele Ansätze dafür bereit hält: Jedes Lebewesen ehren, die Lehre der gegenseitigen Abhängigkeit und des bedingten Entstehens, ja selbst die Wiedergeburt, wenn man sie im klassischen Sinne begreift. Dennoch habe ich keine Texte gefunden, die explizit zu Umweltschutz und grünem Denken Bezug nehmen. Bis ich auf die Seite „Buddhanetz“ gestoßen bin, wo zahlreiche Texte versammelt sind. Darunter auch Thesen von Thich Nhat Hanh, der in seinen Büchern durchaus hie und da bewusst den Bezug der Lehre zur Ökologie herstellt. Viel Spaß beim Lesen!

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Eine globale Zeremonie: Schamanen warnen vor dem Klimawandel

Ich habe gerade einen Bildband gelesen, der mich beeindruckt hat – nicht unbedingt wegen der Bilder sondern der Botschaft, die das Projekt aussendet, um das es geht: 2009 trafen sich Schamanen und Heiler aus aller Welt, um nach langer Zeit in Grönland wieder ein heiliges Feuer zu entfachen und damit auf die Folgen des Klimawandels hinzuweisen, unter denen die indigenen Völker besonders leiden. Das Buch stellt verschiedene Schamanen aus Afrika, Neuseeland, Kanada, den USA, Brasilien und Russland vor – und lässt sie von ihren Visionen und Überzeugungen berichten. Auch Jane Goodall nahm an der Zeremonie teil. Der Band erinnert insgesamt daran, dass altes Wissen von kundigen Beobachtern verloren geht oder kaum gehört wird. Und dass es lohnt, hinzuhören, wenn Naturvölker und ihre Boten von bedrohter Natur sprechen. Und wie es gelingen kann, den Bedrohungen entgegenzutreten. Das Buch heißt „Heiliges Feuer – Schamanen und Älteste der Welt“ und ist von Angela Babel und Sven Nieder verfasst.

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Moschus-Gefahr

Wilde Tiere, vor denen man gewarnt wird, gibt es in Europa nicht so viele. Man denkt vielleicht noch an Wolf und Bär. Aber nicht an die augenscheinlich kuhartigen aber doch ziegenverwandten Moschusochsen, die im norwegischen Rondane-Nationalpark, wo wir kurz Rast machten, offensichtlich eine warnenswerte Gefahr darstellen, wie das mit der Hüftschusstechnik gemachte Bild beweist. Wildes Europa, Du lebst!

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Wie aus Paragrafen neue Wildnis wird (Eigentext)

Die EU trägt mit ihrer Umweltpolitik maßgeblich dazu bei, dass wilde Tiere zurückkehren können und ihre Lebensräume geschützt sind. 

Die Wildnis kehrt nach Europa zurück, doch sie tut es nicht von allein. Der Mensch hilft nach – insbesondere Naturschützer, die in Europa seit Jahrzehnten für bedrohte Arten kämpfen. Gelege bewachen, Bestände zählen oder Jungtiere auswildern. Ohne dieses Engagement könnten sich verloren gegangene Wildtiere kaum wieder ausbreiten. Das wilde Europa hat auch einen politischen Rahmen: Jagdverbote, Schutzgebiete und Wiederansiedlungen, die Staaten auf den Weg gebracht haben – und damit die Europäische Union zu mutigen Gesetzen inspirierten. Den Anfang machte die EU mit der Vogelschutz-Richtlinie, die eine Antwort auf die Vogeljagd in Südeuropa war. Als sie 1979 in Kraft trat, unterlagen mit einem Mal alle europäischen Vogelarten einem Jagdverbot, das nur wenige Ausnahmen kennt (mehr zu lesen bei GEO.de).

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Zurück aus dem Norden und Lob für Europa

Nach zwei Monaten durch Norwegen und Schweden sitze ich am Tisch und fasse noch mal gedanklich einen Artikel zusammen, den ich für unser Heft zur Naturschutzpolitik der Europäischen Union gerade geschrieben habe. Es ist sicher die schlechteste Zeit, um diese EU zu loben oder ihr öffentlich etwas Positives abgewinnen zu wollen. Denn sie steckt in der tiefsten Krise überhaupt, und ein Scheitern ist dieses Mal wirklich möglich. Aber vielleicht ist so eine Situation ja auch genau der Moment, um darauf hinzuweisen, was dieses unfertige und teils hochproblematische Gebilde alles schon vollbracht hat, vor allem in der Umweltpolitik. Und insbesondere im Naturschutz.

Da gibt es die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie von 1992. Durch diese Gesetze waren jeweils im Handumdrehen viele Arten europaweit geschützt, mussten die Staaten sehr viele neue Schutzgebiete ausweisen – es sind 26.000 derzeit, die 18 Prozent der EU-Landesfläche bedecken. Das ganze heißt Natura 2000 und ist das größte Netzwerk von Naturschutzgebieten auf der Welt! Selbst die kritischsten Umweltverbände betonen, was das für eine große Leistung war.

Sicher, die Umsetzung hakt: Die Gebiete brauchen Management-Pläne, von denen es noch viel zu wenige gibt. Es fehlt an allen Ecken und Enden Geld, um die Schutzzonen besser zu verwalten. Und sie sind noch nicht gut vernetzt, was für wandernde Arten wie Wolf, Elch, Luchs oder Wildkatze ein Problem ist. Die EU hat zudem immer noch eine Agrar- und Fischereipolitik, die alles andere als umweltfreundlich sind. Aber dennoch ist das Erreichte im Naturschutz doch eine Menge. Auch deswegen kommen jetzt wilde Arten nach Europa zurück – weil es die europäische Vision eines Biotopverbundes gibt, der sich über fast den ganzen Kontinent zieht. Und für den strenge Gesetze gemacht wurden. 

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Wandelworte: Harald Welzer, Claus Leggewie, Soziologen

“Aus der unberechenbaren Bedrohung durch Naturgewalten wurde die bewusst eingegangene (…) Beziehung zu einer Natur, deren Risiken permanten durch Technik gezähmt werden müssen. So etablierte sich die für die Neuzeit grundlegende Dichotomie zwischen Natur und Gesellschaft, die (…) das Management der Naturrisiken dafür zuständigen Abteilungen übertrug – den Ingenieuren, dem Katastrophenschutz und nicht zuletzt Versicherungen.”

Claus Leggewie/Harald Welzer: Das Ende der Welt, wie wir sie kannten, S. 32

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Wandelworte: Jonathan Franzen, Schriftsteller

“Die rhetorischen Herausforderungen im Umgang mit der Umweltproblematik sind mir deshalb besonders gegenwärtig. Auch diese Texte müssen auf mehreren Ebenen gleichzeitig funktionieren und müssen als Lektüre ein Genuss sein. Es geht im Kern um einen Vertrag mit dem Leser, um das Signal: Wir treffen uns hier auf moralischer Augenhöhe. Ich bin nicht besser als du und auch nicht schlechter. Es geht weder um ein kriecherisches Bekenntnis meiner eigenen Verdorbenheit noch um eine schreiende Anklage anderer. Lass uns zusammensitzen und über das Netz der Widersprüche reden, in das jeder von uns verstrickt ist.”

Jonathan Fantzen in einem Cicero-Interview

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Wandelworte: Martin Voss, Soziologe

„In der Beschäftigung mit dem Klimawandel kommt etwas wieder, was uns seit der Aufklärung abhanden gekommen ist: das Gefühl, dass alles zusammenhängt. Der Klimawandel lässt uns wieder religiöser und mystischer werden.”

Dr. Martin Voss, Katastrophensoziologe, Kiel

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Linksammlung: EU- und Auslandsrecherche

Ausgehend von dem Vortrag zur Auslands- und Europarecherche, den ich gestern in Hamburg bei der Fact-Checker-Tagung des Netzwerks Recherche gehalten habe, stelle ich einen Überblick über wichtige Adressen  für die Onlinerecherche zur Verfügung. Dies soll Auftakt dafür sein, die Sammlung stettig zu erweitern und damit ein fortlaufend wachsendes Kompendium zur Europa- und Auslandsrecherche zu schaffen. Eingeflossen sind die Erfahrungen meiner journalistischen Arbeit in den letzten Jahren sowie der wissenschaftlichen Recherchen in der Europapolilitk. Es folgt nun hier die Linksammlung, aber auch als eigener Link rechts in der Leiste. Weiterlesen

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Wandelworte: Karl Popper, Philosoph

„Aus meiner sozialistischen Jugendzeit habe ich viele Ideen und Ideale ins Alter gerettet. Insbesondere: Jeder Intellektuelle hat eine ganz besondere Verantwortung. Er hatte das Privileg und die Gelegenheit, zu studieren; dafür schuldet er es seinen Mitmenschen (oder „der Gesellschaft“), die Ergebnisse seiner Studien in der einfachsten und klarsten und verständlichsten Form darzustellen. Das Schlimmste – die Sünde gegen den heiligen Geist – ist, wenn die Intellektuellen versuchen, sich ihren Mitmenschen gegenüber als große Propheten aufzuspielen und sie mit orakelnden Philosophien zu beeindrucken. Wer`s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er`s klar sagen kann. [...] Was ich oben die Sünde gegen den heiligen Geist genannt habe – die Anmaßung des dreiviertel Gebildeten -, das ist das Phrasendreschen, das Vorgeben einer Weisheit, die wir nicht besitzen. Das Kochrezept ist: Tautologien und Trivialitäten gewürzt mit paradoxem Unsinn. Ein anderes Kochrezept ist: Schreibe schwer verständlichen Schwulst und füge von Zeit zu Zeit Trivialitäten hinzu. Das schmeckt dem Leser, der geschmeichelt ist, in einem so ‚tiefen‘ Buch Gedanken zu finden, die er selbst schon mal gedacht hat.“ (Karl. R. Popper: Wider die großen Worte. Ein Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit. ZEIT 24.9.1971)

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Gedichte, Essays und (ausgewählte) Blogs

Gedicht: Kurzes Kleid (Polyzei, 1998)
Gedicht: Amour francais (Abitur-Zeitung 1997)
Kurzgeschichte: Annettes Abschied (Campuszeitung Indopendent 1-2002),
Essay: Wer kennt schon Frau Fischer Boel? (Berliner Republik 2/2006)
Blogs: Gipfelnotizen. Deutsche Welle Projekt zur EM 2008.  -  DW – 26.6.2008
Essay-Projekt: Eurovisionen: EU-Ideen von Politkern und Forschern als Serie von Gastbeiträgen; (Idee, Planung, Umsetzung, Deutsche Welle 2008)
Blog: Kleine Tiergeschichten: Fürsorgliche Orcas (GEO.de 2011)
Blog: Ideen gesucht: Ein Synonym für Nachhaltigkeit (GEO.de 2012)
Essay: Europa am Frühstückstisch (Forum, Stipendiaten-Zeitschrift Friedrich-Ebert-Stiftung 2011)
BlogprojektÖkoströmung” auf GEO.de (2011-2013)
Essay: Rückkehr der Wildnis: Gedanken über einen Sehnsuchtsmarkt (GEO.de, 2011)
Gedicht: Für M. (Darmstädter Echo, Geburt 2011)
Gedicht: Naturverse: Lom (GEO.de 2012)
Gedicht: Naturverse: Lastlaube (GEO.de 2012)
Gedichtband: Schmallert. Innere und äußere Landschaftslyrik (2012, Verlag Heinevetter)
Essay: Umwelt, Journalismus und Europa. Gedanken über journalistische Zugänge und politische Zustände. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.): Umwelt Europa. Grüne Gesellschaft und europäische Krise. Bonn 2012, S. 64-76.
Essay: Die Suche nach den grünen Wurzeln. Wie gewinnen wir ein Verhältnis zur Natur? Was fördert, was hemmt die Beziehung zur Umwelt? (GEO.de 3-2012)
Blog: Wenn Griechenlands Journalisten erzählen (Hochschule Darmstadt, 2013)
Blog: Nachhaltigkeit – einige Gedanken zu Begriff und Bedeutung. Alumniportal Deutschland 12-2013.
Essay: Von der Kunst, sich Muße zu erreden. Kolumne (P Stadtkulturmagazin Darmstadt, 9/2014)
Essay: Warum Nachhaltigkeit ein zwingendes Medienthema ist. Grüner-Journalismus.de, 5.8.2014.
Gedicht: Postwachstumsverse (euroreporter 2014)
Gedicht: Nachhalltigkeitsgedicht (euroreporter 2014)
Blog: Vogesen-Zauberwald – zwei Stunden, einige Sätze (euroreporter 2014)
Blog: Waldgänge (euroreporter 2014)

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Fachtexte

  • Werkstatt Recherche. 21 Adresstipps für Umwelt- und Europarecherchen im Internet. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.): Umwelt Europa. Grüne Gesellschaft und europäische Krise – neue Fragen an den Journalismus. Bonn 2012, S. 100-106
  • Die regionale Lücke. Europäische Öffentlichkeit ist zu einem Trendthema in der Medienforschung geworden. Das eigentliche Massenmedium wurde dabei aber kaum betrachtet: die Regionalzeitung. European Journalism Observatory 4/2012.
  • Brüssel – vermeintlich fern. Zum europäischen Denken und Handeln deutscher Regionalzeitungen. UVK Verlag, Konstanz 2011.
  • Problemfeld Ausland: Fakten finden „am anderen Ende der Welt“. In: Netzwerk Recherche (Hrsg.): Fact-Checking : Fakten finden, Fehler vermeiden. Dokumentation zur nr-Fachkonferenz am 27. und 28. März 2010. Wiesbaden 2010, S. 120-129.
  • Umweltmacht Europa. Wissenschaftliche Befunde und praktische Erfahrungen zur journalistischen Behandlung europäischer Umweltpolitik. In: Beatrice Dernbach / Thorsten Quandt (Hrsg.): Spezialisierung im Journalismus. Wiesbaden 2009, S. 207 – 218.
  • Interview: (Umweltjournalismus und Wirtschaftskrise), Magazin “Umweltjournalist” 2008
  • Verzerrtes Amerika: Kritik an der USA-Berichterstattung deutscher Medien übt eine aktuelle Studie. In: Journalist, 2/2007, S. 58.
  • Europa sucht das Gespräch. Kommunikationsoffensive der EU-Kommission. Deutsche Welle Online, 12.1.2007.
  • Wegen durch den Info-Sumpf. Tipps zur EU-Recherche. In: Journalist 2/2006, S. 48-50.
  • Wer kennt schon Frau Fischer Boel? Soll Europa die Herzen und Köpfe der Menschen erreichen, muss die EU ganz anders kommunizieren. In: Berliner Republik 2/2006, S. 15-17.
  • “Deutschland ist kein EU-freundliches Land”. Interview mit MdEP Helmut Kuhne. Europa-digital, 11.4.2006.
  • Kaum Spielraum für Eigeninitiative. Dpa-Journalisten in Brüssel stehen vor vielen Barrieren. In: Journalistik-Journal 1/2006, S. 36.
  • Organisator, Kommunikator, Vermittler – das europaforum der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.): Eurovisionen. Junge Menschen schreiben für Europa. S. 11-15. Berlin 2006.
  • Das öffentliche Europa. Nur Öffentlichkeit, Transparenz und Bürgernähe können das politische Projekt EU retten. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.): Eurovisionen. Junge Menschen schreiben für Europa. S. 110-126. Berlin 2006.
  • Europaberichterstattung in vielen Ländern problematisch. Europa-digital, 9.12.2005.
  • Die Europa-Akademie. In der Aus- und Weiterbildung von Journalisten boomt das Thema Europa, Europa-digital, 10.10.2005.
  • Fit sein für Europa. Europaorientierte Bildungsarbeit. In: Journalist 9/2005, S. 58-59.
  • Die feinen Unterschiede. Ost-Korrespondenten in Brüssel. In: Journalist. 7/2005, S. 56-57.
  • Feine Unterschiede zwischen Ost und West. Korrespondenten aus den alten und den neuen EU-Staaten arbeiten in Brüssel nicht auf einer Augenhöhe. Europa-digital, 25.7.2005.
  • Europa ist eine Vision in einer krisengeschüttelten Welt. Interview mit Prof. Dr. Thomas Meyer. In: FORUM. Zeitschrift der StipendiatInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung., S. 8-10.
  • “Nur im öffentlichen Gespräch kann sich Identität bilden”. Interview mit dem Politologen Thomas Meyer. Europa-digital, 15.11.2004.
  • “Brüssel ist eine enorme Herausforderung”. Interview mit EU-Korrespondent Michael Stabenow. Europa-digital, 1.10.2004.
  • Der ewige Versuch: Europa und seine Öffentlichkeit. Europa-digital, 20.9.2004
  • Wie viele Journalisten arbeiten eigentlich in Brüssel? Europa-digital, 16.9.2004.
  • Schwieriger Medienalltag in Brüssel. Neue Westfälische 1-01.
  • „Europa nicht gering schätzen“. Interview mit Korrespondent M. Bommersheim. Neue Westfälische 1-01.
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Rechercheprojekte und Konzeptionen

Multimedia-Serie: Überfischung in Europa auf GEO.de (Idee, Planung, Autor). 2012-2013

Rechercheaufträge und Heftkonzeptionen für die Hessische Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen von Publikationen zur kommunalen Energiewende und deren Umsetzung (1-6/2013)

Überarbeitung und Redaktion der Broschüre für Lehrkräfte im Rahmen des GEO-Tags der Artenvielfalt 2012. Auftraggeber: Heinz-Sielmann-Stiftung

Idee, Konzeption und mehrere Artikel für das Buch: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.): Umwelt Europa. Grüne Gesellschaft und europäische Krise – neue Fragen an den Journalismus. 2012 Bonn. Auftraggeber: Journalistenakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Planung und Umsetzung des Sonderheftes der BMU-Zeitschrift „Umwelt“ sowie der entsprechenden Online-Chronik anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Bundesumweltministeriums 2011 (BMU). Auftraggeber: Corporate Editors, Gruner + Jahr.

Sonderheft: Deutschland im Test. Was leisten die 16 Bundesländer für den Klimaschutz? GEO 12-2007 (32 Seiten)


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Naturschutz und weitere Themen

Bericht: Roter Teppich für wilde Rückkehr. Sie waren fast ausgestorben, dank aufwendiger Schutzprogramme kommen sie zurück: Biber, Wölfe, Elche. GEO Special 2/2012

Essay: Die Suche nach den grünen Wurzeln. Wie gewinnen wir ein Verhältnis zur Natur? Was fördert, was hemmt die Beziehung zur Umwelt? GEO.de 3-2012

Bericht: Streit um den Riesendamm. Umweltschützer kritisieren Alaskas Pläne für den achtgrößten Staudamm der Welt. GEO.de 3-2012

Interview: „Wir brauchen wandernde Schutzgebiete“ Volker Homes, Artenschutzleiter beim WWF Deutschland, erklärt im Gespräch mit Global Ideas, wie sich Afrikas Nationalparks dem Klimawandel anpassen müssen. Deutsche Welle 1-2012

Porträt: Die “Mutter der Bäume” ist tot – Die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai wurde verfolgt, geschlagen, festgenommen. Und erreichte doch, dass Afrikaner 40 Millionen Bäume pflanzten. GEO.de 12-2011

Bericht: Serengeti – bedrohte Ikone. Tansania plant eine Überlandstraße durch die Serengeti, einen der bekanntesten Nationalparks der Welt. Mehr bei Deutsche Welle online 12-10.

Bericht: Tierische Migration. Elche wandern nach Deutschland ein. GEO 12-09

Bericht: Schwarz-gelbe Saat. Wie hält es die neue Regierung mit der Gentechnik?  GEO 1-10

Porträt: Der Albatros – Vogel der Extreme. GEO International 5-09

Hintergrund: Deutschland – ein Reich der wilden Tiere. Das Artensterben nimmt zu, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Deutsche Welle Online 5-2008

Kommentar: Deutschlands grüne Versäumnisse. Bei der UN-Naturschutzkonferenz feiert sich Deutschland als umweltpolitisches Musterland. Dennoch gibt es Mängel, über die kaum diskutiert wird. Deutsche Welle Online 5-2008

Analyse: Zur Lage der Natur im 16-Länder-Staat. GEO 5-08

Hintergrund: Verwirrung an der Ladentheke. Wert der Öko-Siegel. Deutsche Welle 1-08

Report: Rückkehr der Riesen. Das Wisent-Projekt im Rothaargebirge. Kölner-Stadtanzeiger, Taz 3-07

Hintergrund: Der Elch kehrt zurück. Netzzeitung 3-07 (dpa)

Service: Jäger der Lüfte. Greifvögel lassen sich im Herbst gut beobachten. Kölnische Rundschau (dpa) 9-06

Bericht: Wildtiere beobachten ist nicht schwer. Tipps für die Pirsch. Bonner Generalanzeiger (dpa) 6-06

Interview: Hartmut Vogtmann (Bundesamt für Naturschutz) zur Artenschutzpolitik. Umweltjournal.de 6-06

Bericht: Baumeister mit Überbiss. Der Biber ist wieder heimisch. Bonner General-Anzeiger (dpa) 3-06

Artenporträt: Die Äskulapnatter. Frankfurter Rundschau (WWF) 9-05

Hintergrund: Wenn die wilden Tiere kommen. Wolf, Luchs und Elch kehren zurück. Süddeutsche Zeitung 8-05

Hintergrund: Kein Sex im Flussbett. Die Perlmuschel ist vom Aussterben bedroht. Süddeutsche Zeitung 8-05

Artenporträt: Der Schwarzstorch. Frankfurter Rundschau ( WWF) 8-05

Bericht: Ran an die Maus. Nordrhein-Westfalen feiert die Europäische Fledermausnacht. Neue Ruhrzeitung 8-05

Bericht: Wildtiere entdecken die Städte. Lausitzer Rundschau (dpa) 7-05

Reportage: Eifelbäche werden von “Fesseln” befreit. Kölner Stadtanzeiger 7-05

Bericht: Der Luchsberater kommt in die Eifel. Taz 6-05

Report: Im Wilden Westen. Die Eifel wird zur Heimat der Raubtiere. Neue Ruhrzeitung 6-05

Report: Schönheiten am Wegesrand. Nordhrein-Westfalen ist Orchideenland. Neue Ruhrzeitung 5-05

Bericht: Die Spur der Wildkatze. In Deutschland erholen sich die Bestände langsam. Süddeutsche Zeitung 2-05

Report: Baldrianbeutel für den Eifeltiger. Die Eifel ist das katzenreichstes Mittelgebirge. Taz 2-05

 Weitere Wissenschaftsberichte

Ein Neurostimulator soll das lästige Klingeln im Ohr abstellen. GEO International 2-10

Auferstanden in 3D. Archäologen bauen das antike Ephesos am Computer auf. Stern.de 2-10

Mit Musik ausgedrückte Emotionen werden weltweit gleich verstanden. GEO International 12-09

Report: Das Ohr zur Welt. In Asien und Afrika boomt der Handy-Markt. „Konsum-Ethnologen“ erforschen die Wünsche der neuen Kunden. GEO International 11-09

Forscher haben in Süddeutschland eine Frauen-Skulptur ausgegraben. GEO International 10-09

Deutsche Forscher lösen das Rätsel um den Farbverlust im Haar. GEO-International 7/09

Ein Hormon gegen den Knochenschwund. GEO-International 6/09

Interview: Der Fußballschuh-Forscher Ewald Hennig. GEO-International 5/09

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Fischerei

Reportage: Die richtige Masche. Ein niederländisches Unternehmen bringt die nachhaltige Fischerei voran. GEO 10/2012

Reportage: Ferien im Zeichen der Fische. Im Lofotendorf Å kann jeder für vier Stunden zum Fischer werden. Mit den Händen zieht man die dicken Brocken aus der Tiefe hoch.  GEO.de, 8-2010

Analyse: Erbittertes Tauziehen um den Roten Thun. Vor der Artenschutzkonferenz in Doha. Stern.de 3-2010

Buch: Yann Arthus-Bertrand: Die Erde von oben. Themenseite Fischerei.

Analyse: Endlich verstehen – Überfischung. NEON 3/2010

Analyse: Noch keine Rettung für den Roten Thunfisch. Fünf Mittelmeer-Staaten blockieren einen Vorstoß der EU für ein Fangverbot. GEO International 2-10

Moderation: Panel-Diskussion zur EU-Fischereipolitik anlässlich der Premiere des Dokumetrafilms „The end of the line“, 14.12., Berlin.

Bericht: Rätselhafte Augen. Zum ersten Mal wurde der mysteriöse Barreleye-Fisch gefilmt. GEO International 10-09

Hintergrund: Die große Leere nach dem Fang. Die Fischbestände des Mittelmeers werden gnadenlos ausgebeutet. Besonders dramatisch ist die Lage des Roten Thuns – und der Haie. Das Parlament, 3.8.2009

Bericht: Trawler vor Senegal. Die Wirkung der EU-Fischereiabkommen ist umstritten. Das Parlament, 3.8.2009

Bericht: Ein neuer Vorfahre. Chinesische Forscher finden den Methusalem der Fische. GEO International 8-09

Grafik/Bericht: Gefährdete Speisefischarten. GEO-International 6/09

Bericht: Europas leere Meere. In kaum einer anderen Region der Erde geht es den Fischbeständen so schlecht wie in europäischen Gewässern. GEO-International 6/09

Mit Zucht und Zertifikaten. Trend in der nachhaltigen Fischerei. GEO-International 6/09

GEO-Vortrag: Welchen Fisch können wir überhaupt noch essen? (Dresdner Kongress für Ernährungsmedizin 07)

Bericht: Fischen nach Zahlen. EU erforscht Fischerei-Management. Süddeutsche Zeitung 7/07

Bericht: EU-Flotte beutet westafrikanische Küste aus. Deutsche Welle 5-07

Walkämpfe in Anchorage. Vorbericht zur Tagung der Walfang-Kommission. Deutsche Welle 5-07

Sushi aus dem Käfig. EU-Forscher wollen Thunfisch züchten. Süddeutsche Zeitung 4/07

Machtpoker im Fischereisektor. Die Strukturen der EU-Fischereipolitik. Deutsche Welle 12-06

Das Paradies der Fische. Die Eifel ist ein Revier für Angler. Rheinische Post Magazin 6-05

Artenporträt Lachs. Frankfurter Rundschau (WWF-Serie) 9-05

Kein Sex im Flussbett. Die Perlmuschel ist vom Aussterben bedroht. Süddeutsche Zeitung 8-05

Comeback der Edelfische. Greenpeace-Magazin 1-05

Rückkehr über zahlreiche Hindernisse. Wanderfischprogramme zeigen Erfolge. Süddeutsche Zeitung 11-04

Kampf für den König. Der Lachs soll an der Sieg wieder heimisch werden. Süddeutsche Zeitung 4-02

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